Säumer-Wanderwoche Sbrinz-Route August 2010

Kontakt in Guttannen

Für Gruppen Anmeldung zum Nachtessen und Platzreservation erwünscht:

Gemeinde Guttannen 
Projektleiterin:
Frau Gemeinderätin Theres Tännler
Telefon: 033 373 13 33 
Mobil: 079 759 61 51 
Email: beat.taennler@bluewin.ch 

Für die Unterkunft beratet sie gerne: 
Haslital.Berner Oberland
TourismusBahnhofstrasse 22 / 3860 Meiringen
Telefon 033 972 50 50 
Telefax 033 972 50 55 
Email: info@haslital.ch
www.haslital.ch 

Kontakt auf dem Grimselpass

Hotel Alpenrösli
Murmeltierpark und Kristallmuseum
Familie Steiner
Telefon 033 973 12 91

Auskunft zum Säumerfest

Informationen zur Wanderwoche
und dem Säumerfest Meiringen

Geschäftsstelle
Regionen Sbrinz-Route
Förderverein Sbrinz-Route
Postfach 990
CH-6371 Stans
Telefon 041 612 30 56
Email: info@sbrinzroute.ch
www.sbrinz-route.ch

    Säumerfest 2010 in Guttannen Dienstagabend 17. August

    Empfang im Dorf Guttannen

    Festplatz im Dorf Guttannen beim Schulhaus mit Turnhalle 

    Programm Dienstag, 17. August 2010

    Ab 17.30 Uhr Einzug im Dorf Guttannen Wandergruppe mit dem historischen Saumzug

    Der Einzug mit dem historischen Saumzug könnte sich verspäten, ca. 30 Min möglich.

    Festwirtschaft

    • mit Verpflegungsständen / Traditionelle Küche / Säumerkost
    • vielfältiges Getränke Angebot

    Am Abend musikalische Unterhaltung, verschiedene Interpreten sorgen für Stimmung
    Ein Fest mit den Säumern und allen Mitreisenden

    Alle sind herzlich eingeladen und willkommen!

    Wanderwoche mit dem historischen Saumzug von Etappe zu Etappe...

    ...am Mittwochmorgen reist die Wandergruppe mit dem historischen Saumzug von Guttannen auf der Sbrinz-Route weiter und trifft zum "Znüni" bei der Handegg ein. Reist nach einem kurzen halt weiter zum Grimselpass, wo der Tross am frühen Nachmittag eintrifft. Am späteren Nachmittag wandert der Tross weiter hinunter zum Dorf Obergesteln im Goms.

    Mittagshalt auf dem Grimselpass Mittwoch 19. August 2009

    ca. 13.00 Uhr Eintreffen auf dem Grimselpass beim Hotel Alpenrösli

    Die Saumpferde und Säumer machen vor dem Bergrestaurant Alpenrösli halt. Die Pferde werden verpflegt und gepflegt. Die Säumer und Wanderer stärken sich ebenso.

    Auch eine Attraktion für Besucher, die an einem der Etappenort dabeisein wollen, um ein bisschen Säumerluft zu schnuppern. Die Teilnehmer freuen sich auf einen grossen Spalier. Auch als Besucher können sie Kultur hautnah miterleben.

    Organisation durch den Förderverein Sbrinz-Route mit der Train Vereinigung Unterwalden

    Grimsel - Griespass, das Tor zum Süden

    Der Verkehr über den Grimsel- und Griespass erlebte seine Blütezeit hauptsächlich im 17. und 18., aber auch noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts; denn in Unterwalden und im Berner Oberland hatte nach 1500 die Labkäserei Einzug gehalten, deren Hauptprodukt, ein haltbarer Hartkäse, nun auch auf dem Rücken von Lasttieren zu transportieren war. In dieser Zeit wurden, besonders im Herbst, grosse Mengen von Oberländer Alpkäse von Meiringen nach Domodossola befördert. Aus der Gegenrichtung kam vor allem Wein aus dem Valle d'Ossola, hier «Eschentaler» genannt, der auch vom Haslital aus weiter über den Brünig nach Norden ging.

    Die Eröffnung der Gotthardbahn versetzte der Säumerei über Grimsel und Gries den Todesstoss. Im Sommer 1885 verkehrten die Pomatter Säumer Anton Ferrera, Michael Mattli und Alois Schillig letztmals regelmässig mit ihren Maultieren zwischen Domodossola und Meiringen.

    Über Grimsel und Gries trieb man auch Vieh auf die italienischen Märkte. So führte ein Hans Michel aus dem Haslital um das Jahr 1500 herum eine Viehherde bis nach Arosa am unteren Langensee. Und die Pomatter besuchten noch über die Zeit der Säumerei hinaus regelmässig den zweiten Herbstmarkt in Meiringen, um Vieh aufzukaufen und über Grimsel und Gries zu treiben.

    Der Passverkehr führte die Bewohner der an der Route liegenden Täler zusammen, und daraus entstanden Bevölkerungsverschiebungen und verwandtschaftliche Verbindungen. Dokumente aus früheren Jahrhunderten geben darüber Auskunft. An die Lebensgemeinschaft der Menschen an den Pässen erinnert aber auch noch die Mundart des Haslitals, welche dem Gommer- und Pomatterdialekt recht nahe steht.